Immobilienkauf – wer zahlt den Makler?

Wer zahlt den Makler

Bisher galt die Regelung: ‚ÄěWer den Makler bestellt, der muss ihn auch bezahlen‚Äú nur im Mietrecht. Das sogenannte ‚ÄěBestellerprinzip‚Äú. Ein neuer Gesetzesentwurf soll diese Regelung in einer √§hnlichen Form auf den Immobilienkauf √ľbertragen.

=> Es soll nun auch analog beim Immobilienkauf gelten, ‚ÄěWer den Makler bestellt, der muss ihn auch bezahlen‚Äú, sofern der Gesetzentwurf verabschiedet wird.

Der Deutsche Bundestag hat die neue Regelung der Maklerprovision beim Erwerb von Immobilien im ‚ÄěGesetz √ľber die Verteilung der Maklerkosten bei der Vermittlung von Kaufvertr√§gen √ľber Wohnungen und Einfamilienh√§user‚Äú verabschiedet. Sollte der Bundesrat dem neuen Gesetz zustimmen, k√∂nnte diese neue Regelung bereits ab dem 05. Juni 2020 greifen.

=> Ziel des Gesetzes soll es sein, private Käufer von Wohnimmobilien von den hohen Kaufnebenkosten zu entlasten.

Die Bedeutung des Bestellerprinzips beim Kauf einer Immobilie

Die neuen Paragrafen 656a bis 656d sollen das Bestellerprinzip beim Erwerb von Wohneigentum im B√ľrgerlichen Gesetzbuch verankern.

Wichtig:

=> Es ist zu beachten, dass dieses Gesetz nur dann greift, wenn der Käufer als Verbraucher agiert. Ist er hingegen gewerblich aktiv, findet das Bestellerprinzip keine Anwendung und die Provision kann individuell vereinbart werden.

Wer soll zuk√ľnftig den Makler zahlen?

Die neue Regelung verpflichtet den Auftraggeber die Courtage des Immobilienmaklers zu bezahlen. Auftraggeber kann hierbei K√§ufer als auch Verk√§ufer der Immobilie sein. Sind sich beide Vertragsparteien einig, k√∂nnen die Kosten auch anteilig oder vollst√§ndig geteilt werden. Hierbei ist eine maximale Quote von 50:50 erlaubt, was bedeutet, dass der Auftraggeber maximal 50% der Maklerkosten auf die zweite Vertragspartei √ľberw√§lzen kann. Hat der Immobilienmakler mit beiden Vertragsparteien einen Maklervertrag abgeschlossen so kann er die Courtage nur von beiden Vertragspartnern in gleicher H√∂he verlangen. Hierbei ist eine die Teilung der Kosten von 50:50 sogar verpflichtend geregelt.

Um Uneinigkeiten √ľber die Zahlung der Maklerprovision bereits pr√§ventiv zu vermeiden, sind laut neuem Gesetz dann nur noch Maklervertr√§ge in Textform rechtsverbindlich. Die bisherigen Vorgehensweisen in Form von E-Mails und weiteren Textnachrichten sowie m√ľndliche Absprachen sind demnach nicht mehr g√ľltig.

Wenn Sie die Wohnungsanalyse noch nicht kennen, sehen sie sich hier unser kurzes Video an um herauszufinden, wie Herr M√ľller entspannt in eine Immobilie investiert hat.

Zur Info

Die Maklercourtage ber√ľcksichtigen wir als Teil der Kaufnebenkosten in all unseren Produkten. Pr√ľfen Sie jetzt Ihre Immobilie umfangreich und kosteng√ľnstig mit unserem beliebten Smartcheck und profitieren Sie von Mehr Sicherheit, Mehr Transparenz und Mehr Erfolg beim Immobilienkauf

Was bedeutet das neue Gesetz f√ľr Immobilienmakler?

Das neue Gesetz wird die Branche der Immobilienmakler deutlich aufwirbeln. Die Makler, die den Verk√§ufer durch ihre kostenlose Dienstleistung √ľberzeugen konnten, werden folglich deutlich gr√∂√üere Schwierigkeiten in der Kundenakquise haben, wodurch das Gesch√§ftsmodell ‚Äěprovisionsfrei f√ľr den Verk√§ufer‚Äú dann scheitern k√∂nnte.

Qualit√§t wird zum entscheidenden Kriterium und den Markt der Immobilienmakler wom√∂glich neu sortieren. Nicht mehr der Preis, sondern die Leistung werden demnach √ľber Erfolg von Immobilienmaklern entscheiden, wodurch sich eine neue Wettbewerbssituation einstellen wird. Profimakler mit hoher Qualit√§t und au√üerordentlichem Kundenservice werden sich am Markt durchsetzen und schlechte Wettbewerber, die derzeit ausschlie√ülich √ľber den Preis Gesch√§ft machen, vom Markt dr√§ngen.

Gerne beraten wir Sie kostenlos in einem Erstgespräch, das sie hier buchen können. Finden Sie heraus, ob und wie sich Ihre Immobilie rechnet.

Viele Gr√ľ√üe

Leon und Stefan von der Wohnungsanalyse

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