Immobilien und Vermögensaufbau

Immobilien Vermoegensaufbau

In folgendem Beispiel möchten wir auf den doppelten Effekt bei finanzierten Immobilien hinsichtlich des Vermögensaufbaus aufmerksam machen.

Nehmen wir in einem konkreten Beispiel an, dass eine Immobilie zum Kaufpreis von 250.000 ‚ā¨ erworben wird. Es wird eine 100%-Finanzierung zugrunde gelegt, wobei nur die Kaufnebenkosten selbst gezahlt werden. Mit der Bank wird eine Annuit√§t von 5 % pro Jahr vereinbart, die sich aus 1,8 % Zinsen und 3,2 % Tilgung zusammensetzt. F√ľr die fremdfinanzierte Immobilie fallen also monatlich  1.041,67 ‚ā¨ (Annuit√§t) an. Der Anteil der Tilgung in der Annuit√§t erh√∂ht sich stetig, wobei der Anteil der Zinsen stetig (durch die Tilgung) geringer wird. In diesem Beispiel w√§re nach 10 Jahren ein Betrag von 87.580,84 ‚ā¨ getilgt. D. h., es wird bei gleichbleibendem Wert der Immobilie ein Verm√∂gen von 87.580,84 ‚ā¨ aufgebaut. Es trifft allerdings eher nicht zu, dass der Wert der beispielhaften Immobilie in 10 Jahren gleich ist, wie im Ausgangsjahr. Aufgrund der Inflation (ca. 1,8 %) steigt der Wert der Immobilie sehr wahrscheinlich leicht an. In 10 Jahren, bei einer Annahme von 1,8 % Inflation, w√ľrde der zuk√ľnftige Wert der Immobilie 298.825,59 ‚ā¨ betragen. Dies bedeutet, dass die Immobilie f√ľr 298.825,59 ‚ā¨ verkauft werden k√∂nnte (andere Faktoren wie z. B. Wertsteigerung oder Wertverlust am Standort bleiben hier im Beispiel unber√ľcksichtigt).  Wenn nun die Restsumme bei der Bank durch den Verkauf der Immobilie beglichen w√ľrde, w√§re ein Betrag von 136.406,43 ‚ā¨  √ľbrig.

Bei aktueller Gesetzeslage w√§re dieser Gewinn nach 10 Jahren (als privater Verk√§ufer) sogar steuerfrei realisierbar. Diese beiden Faktoren zusammen werden in der Immobilienwirtschaft oft als ‚ÄěVerm√∂gensschere‚Äú bezeichnet.

Grafisch stellt sich die Situation folgendermaßen dar:

Den Einfluss der Inflation ber√ľcksichtigen wir bereits in unserem Smartcheck.

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